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Oktoberfest 2026 in München: wie man sich im Zelt benimmt, und die Musik

Auf der Bank stehen und mitsingen ist in der Mitte der großen Zelte ein geduldeter Brauch, aber auf einen Tisch steigen ist nach Abschnitt 46 der Betriebsvorschriften der Landeshauptstadt München für das Oktoberfest 2026 für jedes Zelt schriftlich verboten, und laut Münchner Presse wird, wer es tut, sofort aus dem Zelt geworfen.

Diese Seite enthält die beiden Abschnitte der Oktoberfest-2026-Seite zu Benehmen und Musik vollständig, mit ihren Quellen: was die Stadt über Bänke und Tische festschreibt und was ein Zelt selbst durchsetzt, wie ein Einheimischer anstößt, einen Tisch teilt, bestellt und Trinkgeld gibt, was mitgebracht werden darf, was mit einem Krug passiert, der das Zelt verlässt, was für Kinder und Jugendliche gilt, und dann die Musik: das Lied, für das alle aufstehen, was die Betriebsvorschriften zu welcher Stunde erlauben, was die Kapellen nach Epochen spielen, welches Lied in welchem Jahr der Wiesnhit war und welche Kapelle in welchem Zelt spielt.

Veröffentlicht am 14. September 2026. Markdown: benehmen-und-musik.md

Darf ich im Zelt auf der Bank oder auf dem Tisch stehen?

Auf der Bank stehen und mitsingen ist in der Mitte der großen Zelte ein geduldeter Brauch, aber auf einen Tisch steigen ist nach Abschnitt 46 der Betriebsvorschriften der Landeshauptstadt München für das Oktoberfest 2026 für jedes Zelt schriftlich verboten, und laut Münchner Presse wird, wer es tut, sofort aus dem Zelt geworfen.

Die Regel steht nicht in einer Verordnung für die Besucher, sondern in den Betriebsvorschriften für das Oktoberfest 2026 des städtischen Referats für Arbeit und Wirtschaft (RAW 800, Fassung vom 31. Mai 2026), die Teil des Vertrags jedes Zeltbetreibers mit der Stadt sind. Abschnitt 46 lautet: „Es ist verboten, Tische zu besteigen. Ferner ist das Stehen auf Bänken im Bereich der Emporen verboten.“ Abschnitt 23a ergänzt: Wo ein Betreiber das Stehen oder Tanzen auf den Bänken in einem erhöhten Bereich erlaubt, ist eine zusätzliche Geländerstange 1,10 m über der Sitzfläche der Bank vorgeschrieben.

Bank und Tisch sind 2026 also zwei verschiedene Dinge:

  • Die Mitte eines großen Zelts, das Mittelschiff (dort stehen die Tische ohne Reservierung): Auf der Bank stehen, die Maß in der Hand, ist erlaubt und wird erwartet, sobald die Kapelle loslegt. Die Abendzeitung schrieb am 13. September 2026: „Auf den Bänken stehen und feiern ist hingegen erlaubt, und wird auch teils exzessiv getan.“
  • Die Galerien, die Emporen: kein Stehen auf den Bänken, nach der Regel der Stadt und nach den eigenen Hausordnungen der Zelte. Das Schützen-Festzelt schreibt: „Bitte beachten Sie, dass auf unserer rundlaufenden Galerie das Stehen auf den Bänken aus Sicherheitsgründen untersagt ist.“
  • Das Festzelt Tradition auf der Oide Wiesn: kein Stehen und kein Tanzen auf seinen Möbeln, in seinen eigenen Worten „Das Tanzen und stehendes Verweilen auf den Bierzeltgarnituren ist nicht gestattet“.
  • Jeder Tisch, in jedem Zelt: nie. t-online schrieb am 14. September 2026: „Wer im Zelt auf den Tisch steigt, um dort zu tanzen, wird umgehend hinausgeworfen.“ Die Folge ist der Verweis durch den eigenen Sicherheitsdienst des Zelts nach dem Hausrecht, dem Recht des Betreibers zu entscheiden, wer bleibt; keine offizielle Quelle nennt eine Geldstrafe.

Wie ein Einheimischer anstößt: die Maß am Henkel halten, eine volle wiegt etwa 2,5 kg, Boden an Boden anstoßen, dem anderen in die Augen schauen und Prost sagen, in den Worten des Münchner Blogs Exklusiv München vom 19. September 2025 „Glasboden an Glasboden, Blickkontakt und Prost sagen“. Viele Bayern setzen den Krug danach einmal auf dem Tisch ab, bevor sie trinken; die Berliner Zeitung hat am 18. August 2005 die konkurrierenden Erklärungen für diese Gewohnheit gesammelt und keine davon belegt gefunden. Beim Prosit stößt man mit allen in Reichweite an, auch mit Fremden auf der anderen Seite des Tisches, und die Krüge treffen sich gemeinsam in der Tischmitte statt paarweise.

Ein Tisch im Zelt wird geteilt. Fragen Sie „Ist hier noch frei?“, rücken Sie dazu und rechnen Sie damit, dass andere an Ihrem Tisch dasselbe tun: Der regionale Sender Sat.1 Bayern formulierte es am 14. September 2026 als „Für einen mehr ist immer Platz“. Plätze, die für Freunde reserviert gehalten werden, die noch unterwegs sind, geben die Ordner und die Bedienung weiter. Und ohne Sitzplatz gibt es kein Bier, „ohne Sitzplatz kein Bier“: Die Bedienungen servieren nur Gästen, die sitzen, und wenn ein Reservierungszeitraum endet, bittet die Augustiner-Festhalle ihre Gäste zu gehen, statt in den Gängen zu stehen.

Bestellen Sie nur bei der Bedienung, die Ihren Tisch betreut. Sie hat keinen Stundenlohn: Sie kauft ihre Bier- und Essensmarken im Voraus und lebt vom Bedienungsgeld und vom Trinkgeld, deshalb bedient Sie keine andere Bedienung. Das Bedienungsgeld ist nicht das Trinkgeld, und die Zelte schreiben das auch so. Das Schützen-Festzelt beziffert sein Bedienungsgeld auf 9 Prozent, nicht im Gutscheinpreis enthalten und direkt an die Bedienung zu zahlen, und fügt hinzu, dass das Trinkgeld etwas anderes und freiwillig ist; das Hacker-Festzelt schreibt „The service charge is no tip! Tip is voluntary.“ Die Münchner Gewohnheit ist, pro Maß aufzurunden, bar, bei jeder Runde.

Nichts zu essen oder zu trinken von draußen kommt in ein Zelt: In den Geschäftsbedingungen des Schützen-Festzelts heißt es „Es dürfen keinerlei Speisen und Getränke in das Festzelt mitgebracht werden.“ In den eigenen Biergärten der Zelte auf dem Festgelände erlauben das Armbrustschützenzelt und das Festzelt Tradition eigenes Essen, nie eigene Getränke. In einem Münchner Biergarten abseits der Wiesn ist die eigene kalte Brotzeit (ein kalter, einfach zubereiteter Imbiss) ein Brauch mit langer Vorgeschichte: Am 4. Januar 1812 erlaubte König Max I. Joseph den Münchner Brauern, ihr eigenes Märzen an ihren Kellern auszuschenken, verbot ihnen aber ausdrücklich, Speisen abzugeben, also brachten die Gäste ihre eigenen mit.

Der Maßkrug bleibt Eigentum des Zelts. Einen mitzunehmen ist Diebstahl nach Paragraf 242 des Strafgesetzbuchs: Ordner nehmen ihn Ihnen am Ausgang ab, und hartnäckige Fälle bekommen eine Strafanzeige und ein Verbot, das Festgelände zu betreten. 2025 wurden Gästen rund 116.000 Krüge abgenommen, gegenüber weniger als 100.000 im Jahr 2024, und in 24 Fällen gefährlicher Körperverletzung war in jenem Jahr ein Maßkrug die Tatwaffe. Ob beim Service am Tisch ein Pfand auf den Krug erhoben wird, ist zwischen den Quellen umstritten, und die Speisekarten 2026 von Hofbräu und Bräurosl weisen keine Pfandzeile aus, sodass sich nur sagen lässt: Der Krug wird nie mit dem Bier verkauft; der offizielle Jahreskrug ist der Weg, einen mit nach Hause zu nehmen.

Kinder und Jugendliche: Unter 16-Jährige bekommen kein Bier, keinen Wein und kein Radler, mit der Ausnahme im Bundesrecht, dass 14- und 15-Jährige in Begleitung eines Elternteils oder Sorgeberechtigten sie trinken dürfen, und unter 18 wird nichts mit Spirituosen ausgeschenkt. Kinder unter 6 Jahren dürfen ab 20:00 nicht in einem Bierzelt sein, auch nicht mit ihren Eltern, und unter 16-Jährige sind in Zelten und Biergärten, und nach 20:00 auf dem ganzen Gelände, nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.

Quellen

Was ist Ein Prosit, und welche Musik spielen die Zelte?

Ein Prosit der Gemütlichkeit ist das kurze Trinklied, das eine Zeltkapelle zwei- bis viermal pro Stunde anstimmt: Alle stehen auf, heben die Maß während seiner zwei Zeilen, und auf den Ruf Oans, zwoa, drei, gsuffa (eins, zwei, drei, austrinken) treffen sich die Krüge in der Tischmitte; was sonst gespielt werden darf, steht in den Betriebsvorschriften der Stadt für 2026, die vor 12:00 nur traditionelle Blasmusik und vor 18:00 keine Musik erlauben, die das Zelt aufheizen soll.

Der Text besteht aus zwei Zeilen, zweimal gesungen: „Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit“, dann der Ruf „Oans, zwoa, drei, gsuffa!“ Die erste Zeile ist Hochdeutsch, ein Trinkspruch auf die Gemütlichkeit, der Ruf ist bairisch für „eins, zwei, drei, austrinken“. Gemütlichkeit meint Behaglichkeit, Geselligkeit, das Gefühl, sich unter Menschen wohlzufühlen; im Englischen gibt es dafür kein einzelnes Wort. Prosit selbst ist lateinisch, die dritte Person Singular Konjunktiv Präsens von prodesse, „es möge nützen, es möge guttun“; es kam um den Beginn des 18. Jahrhunderts über die Studentensprache ins Deutsche und wurde in der Alltagssprache zu Prost verkürzt.

Das Lied ist nicht bayerisch. Es entstand Ende des 19. Jahrhunderts in Chemnitz in Sachsen und wird meist dem Chorleiter Bernhard Dietrich (1840 bis 1902) zugeschrieben; eine Minderheit nennt den Bremer Journalisten Georg Kunoth, dessen Namen das Volksliederarchiv zusammen mit dem Liederbuch Gesellenfreud von 1913 angibt, in dem der Text steht. Auf die Theresienwiese kam es durch den Nürnberger Wirt Georg Lang, der dort 1898 die erste große Halle baute, eine dreißig Mann starke Kapelle auf die Bühne stellte und gut 50.000 Liederhefte verteilte, damit seine Gäste mitsangen.

Wie oft es wiederkommt, entscheidet der Kapellmeister, eine Quote gibt es nicht, und es funktioniert als Uhr des Zelts: Es beendet eine Liederfolge, bringt alle auf die Beine und gibt jedem wieder den Krug in die Hand. Das Festportal von Merkur und tz hat am 7. April 2015 die Zahlen gesammelt: das Hofbräu-Festzelt etwa 50-mal am Tag und bis zu 80-mal an einem Wochenendtag, das Hacker-Festzelt zwei- bis viermal pro Stunde, das Schützen-Festzelt etwa 20-mal am Tag, das Schottenhamel etwa bei jeder vierten oder fünften Nummer. Zum Abschluss des Festes 2022 nannte der damalige Festleiter Clemens Baumgärtner Layla das meistgespielte Lied des Jahres, „getoppt nur vom Dauerbrenner ‚Ein Prosit der Gemütlichkeit‘“; in der eigenen Zählung der GEMA stand das Prosit 2017 und 2018 auf Platz eins.

Was sonst gespielt werden darf, ist schriftlich festgelegt. Dieselben Betriebsvorschriften der Landeshauptstadt München für 2026 setzen in Abschnitt 44 einen Mittelungspegel von 85 dB(A) bis 18:00 von Sonntag bis Freitag und 90 dB(A) nach 18:00 fest, und 90 dB(A) den ganzen Samstag, mit einer Sonderregel von 90 dB(A) den ganzen Tag für Zelte, die sich zu traditioneller Blasmusik verpflichten und das der Festleitung bis zum 1. September 2026 melden. Drei Sätze dieses Abschnitts bestimmen die Stimmung: „An allen Tagen darf vor 18 Uhr keine ‚aufheizende Musik‘ gespielt werden“, „An allen Tagen darf vor 12 Uhr nur traditionelle Blasmusik gespielt werden“ und „Der Einsatz eines DJ's ist untersagt“. Die Kapellen spielen nur über die hauseigene Beschallungsanlage, und in den Biergärten der Zelte ist nur unverstärkte traditionelle Livemusik erlaubt, wobei übertragene Musik um 22:30 abgeschaltet wird.

Der ruhige Nachmittag ist eine bewusste Regelung von 2005, als sich Stadt und Festwirte auf traditionelle Blasmusik in begrenzter Lautstärke bis 18:00 und das Partyrepertoire erst danach einigten, damit die Nachmittage für Familien und ältere Gäste ruhig bleiben. 2026 beginnt die Musik in den großen Zelten eine Stunde früher, werktags um 11:00 und am zweiten und dritten Wochenende sowie am 3. Oktober 2026 um 10:00, bis 12:00 nur mit traditioneller Blasmusik, eine Maßnahme zur Lenkung der Besucherströme nach dem Gedränge von 2025. Eine Fachzeitung berichtete am 4. Mai 2026 darüber, mit einer für den 11. Mai 2026 angesetzten Abstimmung im Stadtrat, und die Betriebsvorschriften der Stadt vom 31. Mai 2026 enthalten genau diese Zeiten. Für Besucher heißt das einfach: vor 18:00 kommen für Blasmusik und Gespräche, nach 18:00 für die Party.

Was die Kapellen tatsächlich spielen, nach Epochen:

  • Tagsüber bayerische und böhmische Blasmusik, Märsche und Polkas: der Bayerische Defiliermarsch, der Tölzer Schützenmarsch, der Bozner Bergsteigermarsch, der Kaiserjägermarsch, der Radetzkymarsch, der Erzherzog-Albrecht-Marsch, Alte Kameraden, der Oktoberfestwalzer und die Krinoline Polka, alle aus dem Freiluftprogramm der Zeltkapellen 2025, dazu In München steht ein Hofbräuhaus.
  • Am Abend die Klassiker, die das ganze Zelt singt: Fürstenfeld (STS, 1984, laut der deutschen Wikipedia der erste echte Wiesnhit), Skandal im Sperrbezirk, Sierra Madre, das Fliegerlied, Anton aus Tirol, Hey Baby, Sweet Caroline, Take Me Home Country Roads, Angels, Ein Kompliment, Proud Mary, Dem Land Tirol die Treue, I sing a Liad für di, Brenna tuats guat, Wahnsinn, Marmor Stein und Eisen bricht, Major Tom und Alice.
  • Und die neueren Wiesnhits: Atemlos durch die Nacht, Hulapalu, Cordula Grün (2018), Layla (2022), Sara perché ti amo (2023), Bella Napoli und Wackelkontakt (2025), dazu 2024 Shake It Off und Coldplay nach dem Münchner Konzertsommer.
Der Wiesnhit nach Jahren: der von der Presse oder dem Festleiter genannte Titel und die Zählung der GEMA
JahrAls Wiesnhit genanntMeistgespielt laut Zählung der GEMA
2018Cordula Grün (Josh), von der Presse genanntEin Prosit der Gemütlichkeit führte die Zählung 2017 und 2018 an
2019hier nicht angegeben, weil der Abschlussbericht der Stadt von 2019 nicht mehr lesbar ist1 Hulapalu, 2 Take Me Home Country Roads, 3 Atemlos durch die Nacht
2020 und 2021kein Oktoberfestkeine Zählung
2022Layla (DJ Robin und Schürze), von Festleiter Clemens Baumgärtner genannt, übertroffen nur von Ein Prosit1 Hulapalu, 2 Dem Land Tirol die Treue, 3 Angels, 4 Fürstenfeld, 5 Sweet Caroline, 6 Cordula Grün, 7 Don't Stop Believin', 8 Take Me Home Country Roads, 9 Brenna tuats guat, 10 I sing a Liad für di
2023Sara perché ti amo (Ricchi e Poveri, 1981), in der Abschlussbilanz der Stadt; der Sprecher des Hofbräu-Festzelts widersprach und sah in jenem Jahr keinen echten Hit1 Angels, 2 Hulapalu, 3 Brenna tuats guat, 4 Proud Mary, 5 Fürstenfeld, 6 Ein Kompliment, 7 Sweet Caroline, 8 Dem Land Tirol die Treue, 9 Cordula Grün, 10 Skandal im Sperrbezirk
2024keiner: Die Stadt schrieb, den einen Wiesnhit gebe es nicht1 Brenna tuats guat, 2 Sweet Caroline, 3 Fürstenfeld
2025zwei, genannt von Wiesn-Chef Christian Scharpf: Bella Napoli (Roy Bianco und die Abbrunzati Boys) und Wackelkontakt (Oimara)1 Brenna tuats guat, 2 Sweet Caroline, 3 Hulapalu, 4 Angels, 5 Bella Napoli, 10 Wackelkontakt

Zwei verschiedene Dinge: Die GEMA wertet die Titellisten aus, die Kapellen und Veranstalter für den Festzeitraum einreichen, und veröffentlicht die zehn meistgespielten Titel im September des Folgejahres, während der Festleiter in der Abschlussbilanz einen Wiesnhit nennt oder sagt, dass es keinen gibt, und Boulevardpresse und Radio eigene Abstimmungen veranstalten. Die Plätze 6 bis 9 von 2025 fehlen, weil die Recherchenotiz sie nicht erneut lesen konnte. Für 2026 wählte der Liederwettbewerb A Liad für d'Wiesn in einer öffentlichen Abstimmung vom 1. bis 28. Juni 2026 Bierzelt Legende der Oberpfälzer Band Troglauer (122 Einsendungen, sieben Finalisten, rund 72.000 Stimmen); ob die Zelte das Lied aufnehmen, zeigt sich ab dem 19. September 2026.

Welche Kapelle wo spielt, in der Saison 2025 und 2026:

Die Kapellen nach Zelten (die Zeltübersicht der Abendzeitung vom 22. September 2025, abgeglichen mit den eigenen Seiten der Zelte)
ZeltKapelle oder Kapellen
ArmbrustschützenzeltPlatzl Oktoberfestkapelle unter Manfred Leopold und Andreas Stauber, 22 Musiker; myOmei täglich 18:30 bis 20:00
Augustiner-FesthalleAugustiner Oktoberfestkapelle unter Reinhard Hagitte
Pschorr-BräuroslDie Karolinenfelder unter Karl Beinhofer, etwa 18 Musiker, 12:00 bis 20:00, danach die Partyband Volxxbeat
Festzelt Tradition, Oide WiesnMünchner Oktoberfest Musikanten unter Wolfgang Grünbauer, mit Gastkapellen zweimal am Tag
Fischer-VroniMarkus Feierabend und Münchner Musikanten; am Abend Münchner Zwietracht
Hacker-FestzeltDie Kirchdorfer; am Abend die Rock-and-Roll-Band Cagey Strings
Hofbräu-FestzeltKapelle Alois Altmann und seine Isarspatzen, tagsüber Blasmusik und am Abend englischsprachiger Pop
Käfer Wiesn-SchänkeMartl Sax Band, Hansi und die Käfergang, Gerry and Gary, Snoops, The Table Rockers
Kufflers WeinzeltHögl Fun Band, Blechblos'n, Sumpfkröten, Die Jungen Wilden, Teddy Schmacht
Löwenbräu-FestzeltDie Heldensteiner unter Günter Pilzweger
Marstall FestzeltHost mi; Königlich Bayrisches Vollgas Orchester
OchsenbratereiOktoberfestkapelle Mathias Achatz; am Abend die Partyband Mathias Achatz
Paulaner FestzeltDie Ludwig Thoma Musikanten, Tetrapack, Nachtstark
Festhalle SchottenhamelOktoberfestkapelle Schwarzfischer, die seit 1950 in diesem Zelt spielt und nach dem Anstich spielt; Südherz ab 21:00
Schützen-FestzeltWalter Bankhammer und die Niederalmer
Volkssängerzelt Schützenlisl, Oide WiesnVolksmusik, Gstanzl und Blasmusik, jeden Tag mit Traudi Siferlinger
Boandlkramerei, Oide Wiesnjeden Tag wechselnde Gruppen

Zwei Stücke zeremonieller Musik gehören so sehr zum Fest wie das Prosit. Am zweiten Festsonntag, dem 27. September 2026, um 11:00 spielen etwa 300 Musiker aus allen großen Zelten gemeinsam auf den Stufen unterhalb der Bavaria, der Oberbürgermeister dirigiert den Bayerischen Defiliermarsch, und die Bayernhymne beschließt das Konzert, während Tausende Luftballons aufsteigen. Am letzten Abend hat jedes Zelt seinen eigenen Abschied: Das Hofbräu-Festzelt macht das Licht aus, wenn Angels erklingt und Tausende Wunderkerzen aufleuchten, das Hacker-Festzelt endet mit Sierra Madre, das Schützen-Festzelt mit Weus'd a Herz hast wie a Bergwerk, die Augustiner-Festhalle mit dem Defiliermarsch und das Karussell Krinoline mit Lili Marleen.

Quellen

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